Absolut Yoga mit Patrick
Absolut wilde Kerle
wird verschoben - neues Datum geben wir in Kürze bekannt

Termin:
im Jivamukti yogaloft, - Buttermelcherstr. 15


Kosten:
25,- Euro
Monats-/ Jahreskarte 20% Rabatt


Herz, Hirn, Hoden - oder wann ist ein Mann ein Mann?
Jeder Mann hat zwei Möglichkeiten, sein Leben zu leben: er kann einerseits versuchen, sich selbst zu verstehen, also ergründen, weshalb er so geworden ist, wie er ist, weshalb es so denkt, so fühlt und so handelt. Dieser Weg führt in im Lauf seines Lebens mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit dazu, sich immer besser zu erkennen und sein Leben aus dieser Erkenntnis heraus bewusster zu gestalten. 

Anderseits hat jeder Mann aber ebenso die Möglichkeit, einfach so zu leben, wie es sich ergibt und aus allem, was ihm im Leben begegnet, das Beste für sich zu machen. Der Vorteil ist, dass man keine Entscheidungen treffen muss und wie ein Automat, den eingeschlagenen Weg weiterhin verfolgen kann. So ein Mann zu werden, ist keine Kunst. Das geschieht ganz von alleine, indem man die Denkstrukturen und Verhaltensmuster derjenigen Männer übernimmt, mit denen man aufgewachsen ist.

Wollen wir uns jedoch von diesen vorgefertigten Programmen lösen, spendet die moderne Gehirnforschung Trost:  Selbst das männliche Gehirn lernt täglich dazu, und das bis ins hohe Alter.

Unser Gehirn vernetzt sich, denkt und arbeitet so, wie wir es benutzen, und neue Vernetzungen bilden sich vor allem dann besonders rasch und werden besonders fest verknüpft, wenn das, womit wir uns intensiv beschäftigen, für uns von ganz besondere Bedeutung ist - wenn es unter die Haut geht, wenn es uns begeistert, aufregt oder auf andere Weise mit einer Aktivierung der emotionalen Zentren in den tiefer liegenden Bereichen unseres Gehirns eingeht.

Deswegen durchleuchten wir im Yoga unsere eigenen körperlichen und mentalen Grenzen sowie die Beziehung zu uns, zu anderen und zur Umwelt, in der wir Leben. Wir erkennen selbst auferlegte mentale Beschränkungen und öffnen uns für unsere eigene Größe, den eigenen Mut, die eigene Wahrheit. 

Wir lösen uns von vorgefertigten Antworten, auf Fragen, die wir uns selbst bisher nie ehrlich gestellt haben und geben in Momenten der Ruhe einer spirituelle Sehnsucht nach, der wir mehr oder weniger naiv gegenüberstehen.

Wir erkennen, dass wir überfordert sind, weil wir uns selbst nicht kennen, weil wir oft nicht wissen, woher wir kommen, wohin wir gehen, wer wir sind und wozu dieses Leben eigentlich da ist. Das Leben erscheint unsinnig, sinnlos, eine mechanische Wiederholung. Wozu? Und gerade wir Männer tun uns schwer, ohne das Gefühl zu leben, etwas Sinnvolles zur Welt beizutragen. Wir wollen uns schöpferisch und gestalterisch austoben, aktiv am Leben teilnehmen: Ein Leben entsprechend unseren Neigungen und Talenten führen, unabhängig unsere Überzeugungen und Werte entwickeln und mit Vehemenz für unsere Ideale und Ziele eintreten.  Uns mit allem, was wir haben einbringen und stehen zu dem, wer wir sind.

Yoga zeigt uns einen Weg, uns wirklich kennen zu lernen und uns auf das Abenteuer des Unbekannten einzulassen. Dabei beginnt die Schulung mit dem Körper, weil wir alle sehr im Körperlichen verhaftet sind. Dann arbeiten wir mit der Atmung.  Deine Atmung definiert deine Lebenskraft . Danach beginnt die Arbeit am Denken. Wie ein Wissenschaftler arbeiten wir uns vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen vor. Wenn sich der Körper verändert, dann kann sich die Atmung verändern. Und wenn sich die Atmung verändert, dann können die Gedanken verändert werden. Und wenn sich die Gedanken verändern, dann ist alles möglich.

Du willst mehr wissen:
Gerald Hüther: Männer  - Das schwache Geschlecht uns sein Gehirn. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen.

Patrick Broome: Yoga für den Mann. Nymphenburger Verlag, München.



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